{"id":340,"date":"2019-12-14T13:23:01","date_gmt":"2019-12-14T12:23:01","guid":{"rendered":"http:\/\/whataboutblog.de\/?p=340"},"modified":"2019-12-14T13:23:03","modified_gmt":"2019-12-14T12:23:03","slug":"blogging-schreibunterricht-mal-anders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/whataboutblog.de\/?p=340","title":{"rendered":"&#8230;Blogging &#8211; Schreibunterricht mal anders"},"content":{"rendered":"\n<p>Im letzten Schuljahr testete ich zum ersten Mal den Einsatz eines Blogs <sup class='footnote'><a href='#marker-340-1' id='markerref-340-1' onclick='return footnotation_show(340)'>1<\/a><\/sup> im Unterricht. Genauer gesagt: Ich lie\u00df meine Viertkl\u00e4ssler:innen bloggen. Wie wir das Projekt angingen und wie es lief, davon will in in diesem Blogbeitrag berichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bloggende Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler? Davon h\u00f6rt man immer h\u00e4ufiger, aber noch gibt es wenige Erfahrungsberichte. Eins vorweg: Dieser Beitrag wird diese Unterrichtsmethode nicht umfassend darstellen k\u00f6nnen, daf\u00fcr war der zeitliche Umfang von 4 Monaten eindeutig zu kurz. Er soll vielmehr dazu beitragen, dass ich selbst meine Ideen und Gedanken zum Thema ein wenig strukturieren kann, und er darf gern auch als Impulsgeber f\u00fcr andere LuL dienen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Arbeit mit einem didaktisierten Blog<\/h4>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Unterrichtsversuch habe ich den <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"IDeR-Blog (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/www.iderblog.eu\/\" target=\"_blank\">IDeR-Blog<\/a> genutzt, eine didaktisierte Blogging-Anwendung. Im Rahmen von Deutsch-Fortbildungen habe ich das Angebot kennengelernt und daher den Entschluss gefasst, den Blog auszuprobieren. <em>[An dieser Stelle soll gesagt sein, dass ich mich zum Ende des besagten Schuljahres zum Multiplikator f\u00fcr den IDeR-Blog habe weiterbilden lassen. Daf\u00fcr erhalte ich, au\u00dfer pers\u00f6nlicher Erfahrung, keinerlei Gegenleistung; ich diene interessierten Lehrkr\u00e4ften vielmehr als Impulsgeber und &#8222;Erkl\u00e4rb\u00e4r&#8220; und gebe den Entwicklern Anregungen aus meiner Praxiserfahrung weiter.]<\/em> Die Idee des IDeR-Blog ist simpel: Die Sch\u00fcler:innen sollen beim Bloggen en passant Rechtschreibkompetenzen schulen. Hierzu wird jeder Blog-Beitrag in einem mehrstufigen Prozess erstellt:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Die Sch\u00fclerin\/ Der Sch\u00fcler gibt ihren\/ seinen Text \u00fcber die Oberfl\u00e4che der IDeR-Blog-Seite ein.<\/li><li>Nach dem Absenden erh\u00e4lt sie\/ er umgehend eine R\u00fcckmeldung \u00fcber (potenzielle) Schreibfehler und hat die M\u00f6glichkeit, diese Fehlerstellen zu bearbeiten.<\/li><li>Wenn diese erste \u00dcberarbeitung abgeschlossen wurde, leitet der\/ die Lernende den Beitrag der Lehrkraft zu.<\/li><li>Die Lehrkraft \u00fcberpr\u00fcft den Blogbeitrag formal und inhaltlich und gibt eine R\u00fcckmeldung. Wenn er so ver\u00f6ffentlicht werden kann, gibt sie ihre Freigabe.<\/li><li>Die Sch\u00fclerin\/ Der Sch\u00fcler soll den Beitrag auf Grundlage der R\u00fcckmeldung nochmals \u00fcberarbeiten und ihn erneut der Lehrkraft zuleiten. Wenn das nicht notwendig ist, kann die\/ der Autor:in entscheiden, ob sie\/ er ihn ver\u00f6ffentlichen m\u00f6chte.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p>Die Umgebung des IDeR-Blogs bietet allerdings noch mehr, die v.a. das Rechtschreiblernen in den Blick nehmen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Schreibanl\u00e4sse f\u00fcr Kinder, die gern schreiben, denen aber manchmal der z\u00fcndende Gedanke fehlt<\/li><li>individuelle oder lerngruppenweite R\u00fcckmeldung an die Lehrkraft zu Fehlerschwerpunkten<\/li><li>individuelle oder lerngruppenweite \u00dcbungsformate, die auf die Bed\u00fcrfnisse der Zielgruppe (einzeln oder klassenweit)zugeschnitten sind, sowohl in analoger, als auch in digitaler Form<\/li><li>Selbstlernkurse zu Rechtschreibph\u00e4nomenen mit analogen oder digitalen \u00dcbungsformaten<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle muss ich jedoch ein Eingest\u00e4ndnis machen: Unseren Klassenblog habe ich weniger Rechtschreibdidaktisch, sondern vielmehr mit Blick auf Textsorten und Mediennutzung eingesetzt. Diese Entwicklung war zu Beginn noch nicht abzusehen, bot allerdings aus meiner Sicht f\u00fcr die Sch\u00fcler:innen die gr\u00f6\u00dfere Lern- und Schreibmotivation. Wie es dazu kam, wird hoffentlich im Folgenden deutlich.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Unterrichtsversuch<\/h4>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die Einf\u00fchrung<\/h5>\n\n\n\n<p>Im Verlauf des 1. Schulhalbjahres baute ich, unregelm\u00e4\u00dfig aber immer h\u00e4ufiger, digitale Medien in den Unterricht ein. Das war f\u00fcr meine Viertkl\u00e4ssler:innen, die Klasse hatte ich im August \u00fcbernommen, offensichtlich neu, zumindest \u00e4u\u00dferten sie sich in dieser Form (abgesehen von: &#8222;Wir gehen seit dem 1. Schuljahr einmal in der Woche in den Computerraum, um dort in *Name einer Schulverlags-Software* zu arbeiten.&#8220;). Nun, das \u00e4nderte sich nach ein paar Wochen der Eingew\u00f6hnung: Lernquizzes und -chats standen regelm\u00e4\u00dfig auf dem Unterrichtsplan (vor Klassenarbeiten auch als <em>&#8222;Apps der Woche&#8220;<\/em> f\u00fcr zu Hause), fester Bestandteil des Klassenraums wurde ein mobiler Beamer, an den ich t\u00e4glich mein Tablet anschloss und woran im Plenum gearbeitet werden konnte, und wir absolvierten u.a. ein Projekt zum Thema <em>Cyberbullying<\/em>. F\u00fcr die Kids waren diese Themen und Werkzeuge im Grunde nichts Neues, allerdings kannten sie deren Einsatz im Unterricht offensichtlich nicht. Hieran lie\u00df sich f\u00fcr Schulleitung und Kolleg:innen anschaulich demonstrieren, dass inhaltlich wie technisch ein krasser Unterschied zwischen privater und schulischer Lebensrealit\u00e4t existiert, wodurch m\u00f6glicherweise tonnenweise Lernchancen verpasst werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ende Februar startete schlie\u00dflich der Blogging-Versuch. Der Klassenblog wurde von mir so eingestellt, dass nur die Kinder der Klasse und ich als Lehrkraft Zugriff auf die Beitr\u00e4ge hatten. Wir stiegen mit einer gemeinsamen, ganz rudiment\u00e4ren Erkundung der Oberfl\u00e4che der IDeR-Blog-Seite ein. Nach dem gef\u00fchlt hundertsten &#8222;Wann d\u00fcrfen wir denn jetzt enlich schreiben???&#8220; lie\u00df ich die Sch\u00fcler:innen an Einzelger\u00e4te und sie meldeten sich mit ihren individualisierten Nutzerdaten <sup class='footnote'><a href='#marker-340-2' id='markerref-340-2' onclick='return footnotation_show(340)'>2<\/a><\/sup> &#8211; selbstgew\u00e4hlten Nicknames statt echtem Namen, die auf einem eigenen Blogger-Ausweis notiert waren &#8211; an. Als Hilfestellung erhielten alle Sch\u00fcler:innen ein Arbeitsblatt mit spielerischen Aufgaben, welche Sie durch die wichtigsten Funktionen der Seite f\u00fchren sollte. Diese erste Projektphase (angesetzt waren drei Einzelstunden + eine Hausaufgabe) sollte eigentlich in der Ver\u00f6ffentlichung eines ersten Beitrags enden &#8211; jede:r sollte ein Posting aus 2-3 S\u00e4tzen schreiben, in welchem die\/ der Sch\u00fcler:in sich kurz vorstellte und begr\u00fcndete, warum sie\/ er sich auf die bevorstehenden Fastnachtsferien <sup class='footnote'><a href='#marker-340-3' id='markerref-340-3' onclick='return footnotation_show(340)'>3<\/a><\/sup> freute. Die Kids zeigten sich sehr eifrig und begeistert, und so konnten die ersten Texte noch w\u00e4hrend der Erprobungsstunde freigeschaltet werden, sodass wir uns den Blog auch &#8222;in Action&#8220; gemeinsam ansehen konnten. Damit waren die Kids noch nicht fertig, denn sie blieben weiter auf dem Blog und schrieben weitere Versuchsbeitr\u00e4ge. Doch wenige Minuten sp\u00e4ter zeigte sich, dass ich die Sch\u00fcler:innen untersch\u00e4tzt hatte. Bei der Suche nach dem Grund f\u00fcr pl\u00f6tzliches Getuschel und Gelache bemerkte ich n\u00e4mlich, dass die Kinder beim Ausprobieren der Plattform die Kommentar-Funktion entdeckt hatten &#8211; die Funktion wollte ich in einer Folgestunde einf\u00fchren &#8211; und nun begannen, Kommentare unter bereits ver\u00f6ffentlichte Postings abzusetzen. Bei der Vorbereitung der Einheit hatte ich vollkommen aus dem Blick verloren, dass meine Sch\u00fctzlinge durch Social Media bereits mit dieser Funktion vertraut waren, diese hier zielgerichtet suchten und schlie\u00dflich auch nutzten! Fantastisch! Und gefundenes Fressen f\u00fcr mein selbstreflektierendes Ego&#8230;:roll:<\/p>\n\n\n\n<p>Ab diesem Tag wurde regelm\u00e4\u00dfig von der Klasse gebloggt. Nicht t\u00e4glich, sondern meist spontan oder zu Schwerpunkten wie den folgenden.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Blog-Themen und Highlights<\/h5>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/whataboutblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/little-girl-3399737_1920-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-427\" srcset=\"https:\/\/whataboutblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/little-girl-3399737_1920-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/whataboutblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/little-girl-3399737_1920-300x200.jpg 300w, https:\/\/whataboutblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/little-girl-3399737_1920-768x512.jpg 768w, https:\/\/whataboutblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/little-girl-3399737_1920-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/whataboutblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/little-girl-3399737_1920-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/whataboutblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/little-girl-3399737_1920-360x240.jpg 360w, https:\/\/whataboutblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/little-girl-3399737_1920.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Wor\u00fcber schreiben?<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Schulische und Klassenaktivit\u00e4ten<\/h5>\n\n\n\n<p>Einer der ersten freien Blogbeitr\u00e4ge war der Bericht einer Sch\u00fclerin von unserer <strong>Harry Potter-Lesenacht<\/strong>. Eigentlich nur ganz beil\u00e4ufig hatte ich am Veranstaltungsabend erw\u00e4hnt, dass das ja sicher ein lohnenswerter Anlass f\u00fcr ein Posting sein k\u00f6nnte. Die Sch\u00fclerin kam dann am Folgetag auf mich zu und erkundigte sich, wie sie denn so einen Bericht schreiben k\u00f6nnte. Ich gab ihr also ein paar Tipps zu Form und Inhalt (ich-\/ wir-Perspektive, zeitliche Reihenfolge beachten, 1-2 H\u00f6hepunkte etwas genauer, pers\u00f6nliches Fazit am Ende). Danach h\u00f6rte ich etwa eine Woche nichts mehr von der Idee (ich bef\u00fcrchtete schon, dass die Sch\u00fclerin von meinen Hinweisen evtl. erschlagen war \ud83d\ude33 ), bis mir schlie\u00dflich ihr Beitrag zur \u00dcberarbeitung angezeigt wurde. Besonders toll: Es war ihr gelungen, alle meine Tipps zu beachten, und lediglich einige kleine, vom Blog nicht erkannte Schreib- und Tippfehler steckten noch im Text[4. Der IDeR-Blog arbeitet mit einem integrierten externen sowie einem eigenen, noch sehr rudiment\u00e4ren W\u00f6rterbuch, weshalb von der App nicht alle Schreibfehler erkannt oder gar zugeordnet werden k\u00f6nnen.), die ich angesichts des erfreulichen Niveaus ohne weiteren Kommentar kurzerhand selbst ausbesserte. Am n\u00e4chsten Tag erz\u00e4hlte ich ihr, wie begeistert ich von ihrem Text war, und bereits mittags stand der Beitrag f\u00fcr alle lesbar im Blog. Ein sehr sch\u00f6ner Start!<br>\u00c4hnlich gute Texte gab es dann zum schulinternen Ostermarkt und zu unserer Saarlandfahrt. Es h\u00e4tte sicher deutlich mehr Anl\u00e4sse zum Schreiben gegeben, aber die haben wir leider (auch angesichts anderer Projekte) nicht in Textform umgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Blogtexte als \u00dcbungsform<\/h5>\n\n\n\n<p>Eine deutlich gr\u00f6\u00dfere Zahl an Sch\u00fcler:innen nutzten mein Angebot, Blogbeitr\u00e4ge zu aktuellen Unterrichtsthemen zu schreiben. Am besten kam hierbei mein Vorschlag an, dass jede:r seinen <strong>Lieblingswitz<\/strong> in den Blog schreiben k\u00f6nnte. Die einzige von mir gestellte Bedingung war: Es musste direkte Rede im Witz vorkommen (fachlicher Lerninhalt: Zeichenfolge bei direkter Rede; Nutzung der richtigen Tasten f\u00fcr Anf\u00fchrungszeichen). Dieses Angebot wurde rege genutzt, von einigen Sch\u00fcler:innen sogar mehrfach! Leider machte mir hier die \u00dcberpr\u00fcfungssoftware des Blogs jedoch einen Strich durch die Rechnung, da absurderweise die Anf\u00fchrungszeichen untenstehend wie obenstehend nicht als sinnvoll gesetzte Redezeichen erkannt wurden und somit konsequent als Fehler markiert wurden. Daher musste ich sehr viele Beitr\u00e4ge eigenh\u00e4ndig r\u00fcckmelden; ein Mehraufwand, den ich so nich eingeplant hatte. Erfolg dennoch: Wir hatten eine Menge Spa\u00df mit dieser Aufgabe und die Kids gaben sich viel M\u00fche, ihre Witze ordentlich einzutippen.<br>Eine ganze Reihe von Blogbeitr\u00e4gen wurde im Verlauf der vier Monate auch gar nicht im Flie\u00dftextformat geschrieben; denn diese Postings beinhalteten <strong>Wortketten oder Einzels\u00e4tze, die ein Rechtschreib- oder grammatisches Ph\u00e4nomen thematisierten<\/strong>. So sollten die Sch\u00fcler:innen beispielsweise eine bestimmte Anzahl an Begriffen aus Wortfamilien oder Wortfeldern notieren. Diese Beitr\u00e4ge konnten dann auch im Unterricht zeit\u00f6konomisch besprochen werden, bei einigen wurden von Mitsch\u00fcler:innen per Kommentar im Voraus oder im Nachgang weitere W\u00f6rter eing\u00e4nzt, was f\u00fcr die Beitragsersteller wie auch f\u00fcr andere Leser ein enormer Mehrwert war. Das Thema Zeitformen wurde ebenfalls in dieser Form thematisiert, genau wie Rechtschreibthemen (m\u00f6glichst lange S\u00e4tze mit Nominalendungen wie <em>-heit<\/em>, <em>-keit<\/em>, <em>-nis<\/em>, <em>-ung<\/em>).<br>Mein pers\u00f6nlicher H\u00f6hepunkt waren jedoch die Blogbeitr\u00e4ge, die zum Thema <strong>Gruselgeschichten<\/strong> eingereicht wurden. Hier hatten die Sch\u00fcler:innen die M\u00f6glichkeit, ihre Kreativit\u00e4t auszunutzen und von mir zugleich R\u00fcckmeldung zu den relevanten Kriterien der Textsorte zu bekommen. Eine Sch\u00fclerin hatte eine wirklich fantastische Geschichte vorbereitet, stie\u00df beim Schreiben jedoch auf eine (mir vorher unbekannte) Zeichenbeschr\u00e4nkung. Nach meiner R\u00fcckmeldung an die Betreiber des Blogs wurde diese umgehend angehoben, sodass die tolle Gruselstory ihren Weg in den Blog fand. Geschickterweise nutzte die Sch\u00fclerin meine Tipps f\u00fcr die Blog-Geschichten augenscheinlich f\u00fcr eine thematisch \u00e4hnliche Gruselgeschichte in der Klassenarbeit &#8211; Lernerfolg eindeutig erreicht! Andere Sch\u00fcler:innen hatten 1-2 Runden \u00dcberarbeitung durchzustehen, konnten dann aber auch ihre Geschichten ver\u00f6ffentlichen.<br>Wir konnten also ein gro\u00dfe Zahl unterschiedlicher Aspekte des Unterrichts in den Blog integrieren, worauf ich besonders stolz bin. Nicht jeder Versuch war von Erfolg gekr\u00f6nt und viele Blogbeitr\u00e4ge verharrten im \u00dcberarbeitungsstatus, aber am Ende konnten wir auch im Blog noch einmal die Unterrichtsthemen des letzten Halbjahrs Revue passieren lassen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Private Themen<\/h5>\n\n\n\n<p>Immer wieder wurde der Blog durch Beitr\u00e4ge aufgelockert, in denen die Lernenden auf freiwilliger Basis <strong>Hobbies, Interessieren, private Erlebnisse oder schlicht ihren Alltag<\/strong> thematisierten. Ein Sch\u00fcler berichtete mehrmals von Fu\u00dfballspielen und Fu\u00dfballcamps, eine Sch\u00fclerin von einem Ferienausflug an die belgische K\u00fcste, eine andere wiederum von unerwartetem Chaos am Flughafen beim letzten Sommerurlaub, und vornehmlich Jungen schrieben gern \u00fcber Online-Games. Digitale Medien wurden \u00fcberhaupt auff\u00e4llig h\u00e4ufig thematisiert, weshalb die Sch\u00fcler:innen \u00fcber die Osterferien einen Beitrag mit folgender Aufgabenstellung schreiben durften: <em>Erstelle ein R\u00e4tsel: Beschreibe deinen Lieblingsstar so genau wie m\u00f6glich, aber auch so kurz wie m\u00f6glich!<\/em> Die Kids legten sich hierbei wirklich ins Zeug und beschrieben Sportidole, Musiker:innen, aber eben auch eine gro\u00dfe Zahl (mir teilweise bis dato unbekannter) Stars, die durch das Internet gro\u00df geworden sind, beispielsweise Streamer\/ Let&#8217;s Player, Influencer oder Musiker. Die Kommentarfunktion wurde daf\u00fcr genutzt, die bereits geposteten R\u00e4tsel zu l\u00f6sen bzw. Tipps abzugeben. Diese Aufgabenstellung machte, meinem Empfinden nach, allen am meisten Spa\u00df, zumal sie etwas schreiben konnten, wor\u00fcber sie sich gut auskannten und wobei ihnen kaum Vorgaben gemacht wurden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"217\" src=\"http:\/\/whataboutblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Schreibmotivation-1024x217.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-411\" srcset=\"https:\/\/whataboutblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Schreibmotivation-1024x217.jpg 1024w, https:\/\/whataboutblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Schreibmotivation-300x64.jpg 300w, https:\/\/whataboutblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Schreibmotivation-768x163.jpg 768w, https:\/\/whataboutblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Schreibmotivation-1200x255.jpg 1200w, https:\/\/whataboutblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/Schreibmotivation.jpg 1323w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>eigene Grafik, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/deed.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Lizenz CC0 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Lizenz CC0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Eine Sch\u00fclerin brachte uns in mehreren Beitr\u00e4gen die Erlebnisse auf dem heimischen Hof n\u00e4her. Im Zentrum standen stets ihre H\u00fchner, um die sie sich t\u00e4glich r\u00fchrend k\u00fcmmerte &#8211; mit mehr oder weniger Erfolg, wie sie auf am\u00fcsante Weise berichtete. Diese Texte waren sowohl unterhaltsam, als auch informativ, wie ein Mitsch\u00fcler ihr bescheinigte: <em>&#8222;F., mit deinen Texten lernt man voll viel \u00fcber H\u00fchner! Freu mich schon auf den n\u00e4chsten Beitrag!&#8220;<\/em> Diese Texte waren auf so vielen Ebenen f\u00fcr die Klasse lehrreich, dass ich das an dieser Stelle gar nicht aufschl\u00fcsseln m\u00f6chte. Besonders wichtig ist mir aber folgender Hinweis: Die Sch\u00fclerin hatte nicht den besten Stand in der Klasse und war im Unterricht eher unauff\u00e4llig. Durch ihre Blogbeitr\u00e4ge lernten alle, auch ich!, sie von einer ganz anderen, absolut positiven Seite kennen. Ich bin \u00fcberzeugt, dass dies auch f\u00fcr das M\u00e4dchen ein ganz besonders sch\u00f6nes Erlebnis war!<\/p>\n\n\n\n<p>Daneben boten gerade die privaten Texte aber auch oftmals Gelegenheit, <strong>mediendidaktische Fragen<\/strong> zu thematisieren. Eine Sch\u00fclerin schickte mir beispielsweise einen Beitrag \u00fcber ihre beiden Sch\u00e4ferhunde. Der Text wirkte unglaublich sachlich und so gar nicht, wie ich die Sch\u00fclerin kannte, weshalb ich einzelne Textausschnitte per Suchmaschine nachrecherchierte. Dabei entdeckte ich, dass sie f\u00fcr Posting \u00fcberwiegend Ausschnitte aus einem Fachtext zu Sch\u00e4ferhunden \u00fcbernommen hatte. Am n\u00e4chsten Tag schob ich daher eine Stunde zum Thema Urheber- und Nutzungsrecht ein, in der die Sch\u00fcler:innen gemeinsam erarbeiteten, warum man fremde Texte nicht einfach so f\u00fcr eigene Beitr\u00e4ge nutzen darf &#8211; selbst wenn sie doch bereits im Internet stehen. Die Sch\u00fclerin hat ihren Beitrag daraufhin \u00fcberarbeitet, und so klang er dann auch viel mehr nach ihr. Ein anderer Sch\u00fcler schrieb einzelne S\u00e4tze zu St\u00e4dten im Saarland aus dem Schulbuch ab und erg\u00e4nzte jeweils, ob, wann und mit wem er selbst schon einmal an diesem Ort war. Daraufhin \u00fcberlegten wir gemeinsam, wie man diese kurzen Text\u00fcbernahmen sinnvoll referenzieren kann, was der Sch\u00fcler dann auch so machte.<\/p>\n\n\n\n<p>Hin und wieder kam es auch vor, dass einzelne Sch\u00fcler:innen ganz private Erlebnisse und Gedanken in ihren Beitr\u00e4gen \u00e4u\u00dferten. Hier waren Einzelgespr\u00e4che f\u00fcr mich das Mittel der Wahl um mit der\/ dem jeweiligen Autor:in gemeinsam zu \u00fcberlegen, ob wirklich die ganze Klasse dies lesen und wissen darf bzw. soll. Im Klassenrat thematisierten wir zweimal ganz grunds\u00e4tzlich, inwieweit Informationen \u00fcber Dritte \u00f6ffentlich gemacht werde d\u00fcrfen. So wurden die Jungen und M\u00e4dchen (hoffentlich) auch ein wenig f\u00fcr das <strong>Thema <\/strong><em><strong>Privatsph\u00e4re<\/strong><\/em> sensibilisiert &#8211; ein Thema, das gerade bei der Nutzung von Social Media besonders wichtig ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab aber gerade am Anfang nat\u00fcrlich auch eine nicht zu verachtende Zahl an <strong>ungeeigneten Beitr\u00e4gen<\/strong>. Vielen Sch\u00fcler:innen war das Medium <em>Blog<\/em> eher unbekannt, weshalb sie ihn vielfach als Forum oder Chat nutzten. Die Problematik konnte anhand dieser Beitr\u00e4ge jedoch gut herausgearbeitet werden. Im Rahmen unserer Anti-Cybermobbing-Vereinbarung haben wir daher auch Regeln zur Nutzung des Blogs aufgestellt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"> Fazit<\/h4>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">R\u00fcckblick auf den Unterrichtsversuch <\/h5>\n\n\n\n<p>Insgesamt betrachtet bin ich mit diesem ersten Versuch recht zufrieden. Blogs waren f\u00fcr mich bis zu diesem Zeitpunkt etwas, was ich zwar regelm\u00e4\u00dfig konsumierte, was mir jedoch kaum in didaktisierter Form \u00fcber den Weg gelaufen war. Daher habe ich einiges schlicht ausprobiert und mich in diesem ersten Anlauf auf das angeleitete sowie auf das freie Schreiben als Prozess fokussiert. Den Sch\u00fcler:innen habe ich auf der einen Seite immer wieder recht genaue Vorgaben mitgegeben, wie ein Beitrag zu Thema X aussehen sollte, um ihnen m\u00f6glichst konkrete Hilfestellung zu geben und (bei Sprachthemen) auch eindeutige Lernerfolgsr\u00fcckmeldungen zu einem bestimmten Unterrichtsinhalt zu erm\u00f6glichen. Zwischendurch habe ich aber auch h\u00e4ufig mit m\u00f6glichst wenig Anleitung arbeiten lassen, um die Kreativit\u00e4t der Sch\u00fcler:innen in den Fokus zu r\u00fccken. Die Lernziele konnten hierbei von Beitrag zu Beitrag individuell variieren, explizit im Vordergrund stand bei mir bei jeder\/ jedem einzelnen Schreiber:in und Beitrag ledich affektiv, bei den Kindern die Lust am Schreiben zu wecken und ihnen Raum zu geben, diese Schreiblust (mit begrenzter \u00d6ffentlichkeit) auch auszuleben. <\/p>\n\n\n\n<p>Die M\u00f6glichkeiten des Blogs zur R\u00fcckmeldung der Rechtschreibleistung der Sch\u00fcler:innen habe ich hierbei fast str\u00e4flich unbeachtet gelassen. Hierzu trugen vor allem zwei Faktoren bei:<\/p>\n\n\n\n<p>1. Die wenigsten Sch\u00fcler haben gen\u00fcgend und ausreichend lange Beitr\u00e4ge geschrieben, so dass eine Fehlerauswertung verwertbar gewesen w\u00e4re. <br>2. Daher habe ich mich auf meine privaten Notizen zu Fehlerschwerpunkten bei den einzelnen Lernenden verlassen und individuelle R\u00fcckmeldungen anhand dieser Schwerpunkte gegeben. Lehrerkrankheit, ich wei\u00df&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Auf die \u00dcbungsformen habe ich jedoch, an die Diagnosem\u00f6glichkeiten des Blogs ungebunden, regelm\u00e4\u00dfig zur\u00fcckgegriffen, wenn auch weniger h\u00e4ufig individuell, sondern meist auf einen lerngruppenweiten Fehlerschwerpunkt ausgerichtet. Da ich jedoch ein Fan von situiertem und kontextualisiertem Lernen bin, habe ich kaum eine Vorlage 1:1 \u00fcbernommen, sondern die meisten \u00dcbungen (fast alles sind OER-Ressourcen) an ein aktuelles Unterrichtsszenario angepasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Einblick in medienrechtliche Themen anhand aktueller Sch\u00fclertexte machte grundlegende Regeln f\u00fcr die Sch\u00fcler:innen meinem Empfinden nach besonders nachvollziehbar, da es ja um ihre ganz eigenen Beitr\u00e4ge ging, nicht um fiktive Szenarien, in die sie sich erst m\u00fchsam  h\u00e4tten  eindenken m\u00fcssen. Der Blog greift das Thema auf seine Weise auf, indem einerseits das Hochladen von Bildern (zumindest aktuell) nicht m\u00f6glich ist, und andererseits die\/ der Sch\u00fcler:in das letzte Wort hat, ob ein Text ver\u00f6ffentlicht wird. (Aus jenem Grund wurden in diesem Blogbeitrag auch bewusst keine Texte der Sch\u00fcler:innen ver\u00f6ffentlicht.)<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Perspektivisch: Weitere M\u00f6glichkeiten des Unterrichtseinsatzes<\/h5>\n\n\n\n<p>Obwohl wir wirklich viele verschiedene Blogbeitragsformate ausprobierten, sehe ich hier eindeutig Spielraum nach oben. Insbesondere die <strong>Schreibanl\u00e4sse<\/strong> des IDeR-Blogs bieten hierzu echt gute Gelegenheiten, auf die ich jedoch selten zur\u00fcckgegriffen habe. Bei vielen Sch\u00fcler:innen hatte ich zudem, trotz aller \u00e4u\u00dferlicher Begeisterung, bis zum Schluss das Gef\u00fchl, dass es ihnen irgendwie doch an Motivation oder die konkrete Ermunterung durch mich fehlte, zu einem bestimmten Thema etwas zu schreiben. Beim n\u00e4chsten Einsatz dieses (oder eines anderen Blogs) werde ich daher etwas offensiver an die Sch\u00fcler:innen herantreten und zwischendurch gezielt einzelne ansprechen, ob sie nicht zu einem individuellen Thema etwas schreiben m\u00f6chten. Aktuell stelle mir das als <strong>w\u00f6chentliche Rotation<\/strong> vor, sodass jede:r mindestens einmal im Monat einen individuellen Beitrag schreibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf jeden Fall m\u00f6chte ich beim n\u00e4chsten Projekt die eingebauten <strong>Diagnose- und \u00dcbungsintrumente<\/strong> st\u00e4rker in den Vordergrund r\u00fccken. Dieses Potenzial, sowohl in didaktischer, als auch in \u00f6konomischer Hinsicht, habe ich vollkommen missachtet. Beim n\u00e4chsten (mit Sicherheit l\u00e4ngeren) Unterrichtsprojekt &#8222;Blogging&#8220; werde ich in Form eines individualisierten Rechtschreibtrainings darauf zur\u00fcckgreifen. Daf\u00fcr werde ich dann <strong>die Erziehungsberechtigten<\/strong> st\u00e4rker ins Boot nehmen und ihnen zeigen, wie sie die Oberfl\u00e4che auch dazu nutzen k\u00f6nnen, ihr Kind zum Lernen zu motivieren.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Stichpunkte: Chancen<\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>individualisiertes Lernen<\/strong>: SuS setzen eigene Ideen um oder nutzen Anleitungen, erhalten individuelle R\u00fcckmeldungen, k\u00f6nnen private Lernzeit zum Schreiben statt &#8222;Pauken&#8220; nutzen<\/li><li><strong>differenziertes Lernen<\/strong>: SuS schreiben nach eigenem Leistungsstand, bearbeiten Texte und \u00dcbungsformate zu ihrem Fehlerschwerpunkt<\/li><li><strong>kommunikatives Lernen<\/strong>: SuS nutzen Kommentarfunktion zur (wertsch\u00e4tzenden) R\u00fcckmeldung oder Erg\u00e4nzung  <\/li><li><strong>soziales Lernen<\/strong>: SuS entwickeln gemeinsam Ideen und schreiben zusammen mit anderen an Texten, lernen von oder mit anderen (Texten)<\/li><li><strong>fachliches Lernen<\/strong>: SuS setzen konkrete Arbeitsauftr\u00e4ge in Blogbeitr\u00e4gen um, greifen aktuelle (private, schulische oder Unterrichtsthemen) auf und formulieren Texte hierzu,  schreiben in verschiedenen Textformaten, nutzen die R\u00fcckmeldefunktion des Blogs bzw. der Lehrkraft, arbeiten gezielt an Rechtschreibph\u00e4nomenen<\/li><li><strong>medienp\u00e4dagogisches Lernen<\/strong>: SuS schreiben mit Computertastatur, lernen das Medium <em>Blog<\/em> kennen und nutzen seine Funktionen, informieren und nutzen Urheberrecht und Nutzungsrecht, formulieren Kommunikationsregeln f\u00fcr den Blog (&#8222;Netiquette&#8220;)<\/li><li><strong>affektives Lernen<\/strong>: SuS nutzen Schreibimpulse und entwicken eigene Schreibanl\u00e4sse, finden Freude am (freien) Schreiben, teilen sich bei Mitteilungsbedarf in Blogform mit, verarbeiten Erlebnisse In Textform<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">M\u00f6gliche Probleme\/ Risiken<\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Zeitaufwand f\u00fcr Sch\u00fcler:innen wie Lehrkraft bedarf strukturierter Organisation \u27a1 substituierend einsetzen!<\/li><li>sinkende Motivation mit Dauer des Projekts \u27a1 klare Vorgaben machen, &#8222;Fahrplan&#8220; erstellen, der alle SuS einbindet; evtl. Verkn\u00fcpfung mit Belohnungssystem<\/li><li>fehlende Kreativit\u00e4t bei SuS \u27a1 gezieltes Werben bei einzelnen zu bestimmten Themen\/ Anl\u00e4ssen\/ Zeitr\u00e4umen<\/li><li>destruktive oder st\u00f6rende Beitr\u00e4ge \u27a1 Problematisieren, Netiquette formulieren lassen samt Sanktionskatalog<\/li><li>Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Urheberrecht oder Nutzungsrecht \u27a1 Sensibilisierung der SuS f\u00fcr medienrechtliche Themen, Einbindung der Erziehungsberechtigten<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Text ver\u00f6ffentlicht unter <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/deed.de\" target=\"_blank\">Lizenz CC BY-SA 4.0<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Bildquelle (Beitragsbild): <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"pixabay (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/tafel-schule-universit%C3%A4t-forschung-2853022\/\" target=\"_blank\">pixabay<\/a><\/em>, <em><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Pixabay Lizenz (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/service\/license\/\" target=\"_blank\">Pixabay Lizenz<\/a><\/em><br> <em>Bildquelle (Kind mit Notebook): <\/em> <em><a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"pixaba (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/m%C3%A4dchen-computer-tragbar-pc-kinder-3399737\/\" target=\"_blank\">pixaba<\/a><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/photos\/tafel-schule-universit%C3%A4t-forschung-2853022\/\" target=\"_blank\">y<\/a>, <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/service\/license\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Pixabay Lizenz<\/a><\/em><br><em>Bildquelle (Gleichung): eigenes Werk, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/deed.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Lizenz CC0<\/a><\/em><\/p>\n\n\n<p><!--EndFragment--><\/p>\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-340'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='marker-340-1'> Ich entscheide mich, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.duden.de\/rechtschreibung\/Blog\" target=\"_blank\">auch wenn es auch die andere M\u00f6glichkeit gibt<\/a>, das Wort als Maskulinum verwenden &#8211; &#8222;das Blog&#8220; wird, nach all den Jahren mit &#8222;der Blog&#8220;  f\u00fcr meine Ohren, wohl f\u00fcr immer ungew\u00f6hnlich klingen. <span class='returnkey'><a href='#markerref-340-1'>&#8629;<\/a><\/span><\/li><li id='marker-340-2'> Den vorgeschalteten  Datenschutz-Erkl\u00e4rungs-und-Einverst\u00e4ndnis-Verwaltungsakt blende ich an dieser Stelle einmal aus; bei Interesse berichte ich hier\u00fcber gern privat. <span class='returnkey'><a href='#markerref-340-2'>&#8629;<\/a><\/span><\/li><li id='marker-340-3'> Ja, ich wei\u00df, <em>Winterferien<\/em> ist der richtige Begriff&#8230; <span class='returnkey'><a href='#markerref-340-3'>&#8629;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im letzten Schuljahr testete ich zum ersten Mal den Einsatz eines Blogs im Unterricht. Genauer gesagt: Ich lie\u00df meine Sch\u00fcler:innen bloggen. Wie wir das Projekt angingen und wie es lief, davon will in in diesem Blogbeitrag berichten.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":425,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13,8,29,1,21],"tags":[],"class_list":["post-340","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutsch","category-digitales","category-medien","category-uncategorized","category-unterrichtskonzepte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/whataboutblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/340","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/whataboutblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/whataboutblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/whataboutblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/whataboutblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=340"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/whataboutblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/340\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":446,"href":"https:\/\/whataboutblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/340\/revisions\/446"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/whataboutblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/425"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/whataboutblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=340"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/whataboutblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=340"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/whataboutblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=340"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}